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Kurzgeschichte Hochemmingen

Kurzgeschichte Hochemmingen

Urkundlich wurde Hochemmingen im Jahre 1120 erstmals mit dem Namen Omingin erwähnt. Omingin soll von Emo, einem der ersten Siedler in dieser Gegend kommen. Nach einer Urkunde war die Kirche im Jahre 1120 im Besitz des Klosters St.Blasien, wo auch der Zehnt abzugeben war. Infolge dieser Aufzeichnung ist die Ansiedlung Omingin einer früheren Zeit zuzuschreiben.

Im Jahre 1256 war die Schreibweise des Ortes Emmingen, 1409 Emmingen vor dem Walde und 1579 Hochemmingen in der Herrschaft Höwen. Im Jahre 1632 brannte fast das ganze Ort ab, jedoch die Kirche blieb verschont. 1632 wurde die Kirche bei der Besetzung durch die Schweden teilweise zerstört und seiner Glocken beraubt. 1669 brannte sie völlig ab, wobei das Bild der hlg. Dreifaltigkeit verschont blieb.

Die ältesten Siedlungsreste dürften aus der Hallstadtzeit stammen. Es ist die sogenannte Abschnittsburg auf dem Türnle-Berg. Hier sind noch Gräber und Burgreste vorhanden.

Im 11. Jahrhundert geboten die Freiherren von Wartenberg über Hochemmingen, kamen aber anno 1707 unter die Grafen von Fürstenberg. Am Bauernkrieg beteiligte sich Hochemmingen nicht, obwohl es dazu genötigt wurde.

1805 wurde das Fürstentum Fürstenberg durch Napoleon aufgehoben und kam zum Großherzogtum Baden. Im Jahr 1972 wurde Hochemmingen im Zuge der Verwaltungsreform nach Bad Dürrheim eingegliedert.

Im Laufe der Jahre hat sich der Ort von einem durch Landwirtschaft geprägtem Ort zu einem nahezu reinen Wohnort gewandelt. Mit der Seniorenresidenz Hirschhalde, welche auch auf der Hochemminger Gemarkung liegt, zählt der Ort heute über 1400 Einwohner.

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